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Das Königlich landwirtschaftliche Projekt Doi Ang Kang
Ein
4-Rad angetriebener Wagen ist zwar nicht zwingend notwendig, aber in
einigen
Situationen machten wir die Erfahrung, dass es doch sinnvoll war, uns
für solch
ein Fahrzeug zu entscheiden. Bedingt durch die Regenzeit war die
achterbahnähnliche
Straße, die eigentlich immer am Abgrund entlangführt, teilweise sehr
glatt oder
durch Erdrutsche verengt. Mancherorts hatten die Serpentinen eher
Ähnlichkeit
mit Treppen als mit Straßen, da sie in den Kurven auf kürzester Strecke
um gut
2 bis 3 Meter anstiegen. Wo
es die Straßenführung gestattete warteten Frauen der Bergvölker auf
Reisende,
um ihnen Essen oder Silberschmuck anzubieten.
Hat
man die letzte Militärstation am königlichen Hubschrauberlandplatz
passiert, findet
man nach gut zwei Kilometern am Ende der Straße im Ort Ban Khum das
Königliche landwirtschaftliche Projekt. ![]()
![]() Neben
Pickups übernehmen noch Maultierkaravanen die Versorgung der
Bevölkerung. Die Tiere können aber auch für Trecking-Expeditionen
gemietet werden.
Wer
möchte kann im Projekt für 800 Bath in einfachen Hütten übernachten.
Luxuriöser
ist das Nature Resort mit seinen schönen Holzbungalows. In dem auch die
Produkte des Projekts im Restaurant Verwendung finden.
Außerdem gibt es noch weitere Anlage die
am Hang hinter den
Ort gelegen sind. ![]() Das
Landwirtschaftsprojekt wurde 1969 von
König Bhumibol Adulyadej gegründet. Es ist dazu gedacht den Bergstämmen
Alternativen zum Opiumanbau aufzuzeigen. Im Projekt wird
getestet wie sich
Früchte und Gemüse aus temperierten Breiten in den Tropen entwickeln
und wie die
Produkte ökonomisch vertrieben werden können. Um das
Projekt auch für Touristen interessanter zu machen, gibt es in der Nähe
des
Eingangs eine große Schauhalle in der tropische und subtropische
Pflanzen ausgestellt sind. Im vorderen
Teil der Halle wurde eine mehrere Meter hohe Felswand entsprechen dem
natürlichen Habitat einiger Orchideen bepflanzt. Zum größten Teil
fanden sich hier
Paphiopedilen und Cymbidien bepflanzt. ![]() ![]() Am
sehr
schön angelegten Weg der durch die Halle führt standen riesige Pflanzen
von
Paphiopedilum villosum und andere Arten wie Paph. sukhakulii und
bellatulum. ![]()
![]() Neben
Obst
und Gemüse werden allerdings auch Zierpflanzen unter Glas produziert.
In den Gewächshäusern findet man neben Paphiopedilum villosum, das
in 20 – 40 Liter Gefäßen kultiviert wird, allerlei Pflanzen die uns
Europäern bekannt
sind, aber für Asiaten sehr exotisch wirken. So hingen und standen
neben den Frauenschuhen Fuchsien, Geranien, Begonien, Schlumbergera
Hybriden ….
Paphiopedilum
bellatulum, sukhakulii und villosum mit Osterkakteen
![]() Paphiopedilum
villosum
![]() Gärtner
der Station
![]() Aber auch außerhalb des Projekts werden Gemüse und Nutzbäume angepflanzt. ![]() Im Dorf selbst sieht man meist Vanda coerulea, Dendrobium densiflorum und Dendrobium thyrsiflorum.
Dachgarten in Ban
Khun ![]()
Vanda coerulea
Orchideensammlung,
vorn Paphiopedilum dianthum
![]()
![]()
Dendrobium crystallinum Der
Doi Ang Kang ist unter
Hobbyornitologen sehr geschätzt. Allerdings können hier auch
Orchideenfreunde viele
Entdeckungen machen. Bedingt durch das kühle feuchte Klima, sind die
Orchideenbestände hier riesig. Auch gibt es noch Pflanzen
mit großen Durchmesser.
Bulbophyllum
spec. ![]()
Dendrobium
eriaeflorum
![]() Dendrobium
formosanum ![]() Lilium nepalense? Leider
ist
das Gebiet heute immer noch vom Drogenhandel geprägt. Daher wird man
eher argwöhnisch beäugt , als fröhlich begrüßt. Häufig sieht man auch
Männer mit Gewehren
und hört Schüsse.
Ob das was
nützt????
Im
Ort
selbst findet man sehr viele Orchideen die einfach an die Häuser
gebunden oder
hängend in Töpfen gepflegt werden. Wird fortgesetzt, ... |
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